Telematikinfrastruktur (TI)

Gemeinsam in eine neue Ära: 
Die Telematikinfrastruktur kommt.

Die digitale Vernetzung im Gesundheitswesen ermöglicht Ärzten, Zahnärzten, Kliniken und Psychotherapeuten zukünftig einen sicheren und schnellen Austausch relevanter Daten – und wird so zu mehr Effizienz und einer besseren Patientenversorgung führen.

Das E-Health-Gesetz – die Basis 
für die Telematikinfrastruktur (TI)

Das E-Health-Gesetz hat zum Ziel, die Wirtschaftlichkeit, Qualität und Transparenz in der Patientenversorgung zu verbessern. Es enthält einen Fahrplan für die Einführung einer digitalen Infrastruktur mit höchsten Sicherheitsstandards sowie für die Einführung nutzbringender Anwendungen auf der elektronischen Gesundheitskarte.

Mit dem E-Health-Gesetz wurde auf Basis der Zeitpläne der gematik und der Industrie ein Zeitfenster für die bundesweite Einführung der Telematikinfrastruktur festgeschrieben. Damit wird die Digitalisierung im Gesundheitswesen vorangetrieben und es ergeben sich neue Chancen: Die neue Telematikinfrastruktur (TI) vernetzt Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser, Apotheken und Krankenkassen miteinander und erleichtert so den sicheren Datenaustausch – auch über Sektorengrenzen hinweg.

Die Vorteile der TI auf einen Blick

✓ Papierloser und sicherer Datenaustausch mit identifizierten und autorisierten Kollegen im Klinik- und niedergelassenen Bereich
✓ Gesteigerte Arzneimitteltherapiesicherheit
✓ Zeitersparnis durch Minimierung von aufwändigen Kommunikationsprozessen
✓ Stärkeres Einbeziehen des Patienten und Nutzen selbsterfasster Werte

Gute Gründe für eine zeitnahe Anbindung an die TI

Für eine zeitnahe Anbindung sprechen zum einen die sinkenden Förderungsbeträge: Die volle Höhe der vereinbarten Beträge gilt nur für eine Installation im dritten Quartal 2017. In den drei Folgequartalen sinkt der Betrag für den Konnektor um jeweils 10 Prozent. Hinzu kommt: Wenn alle potenziellen Anwender erst 2018 eine Installation für die TI-Anbindung beauftragen, ist leicht vorhersehbar, dass der Termin 1. Juli 2018 nicht mehr für jede Einrichtung gehalten werden kann. Und: Ob und wann weitere Anbieter von Konnektoren und zu welchen Preisen auf den Markt kommen, ist zum momentanen Zeitpunkt nicht vorhersagbar.

Die eGK: Schlüssel der Versicherten zur TI

Mit der elektronischen Gesundheitskarte sind bereits jetzt alle Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen ausgestattet, derzeit wird sie jedoch nur „offline“ genutzt. Auf der Karte gespeichert sind Daten des Versicherten wie Name, Geburtsdatum, Adresse, Versichertennummer und Versichertenstatus.

Sobald die Telematikinfrastruktur zur Verfügung steht, werden auch Online-Anwendungen mit der eGK möglich sein. So sollen die elektronischen Notfalldaten sowie der elektronische Medikationsplan auf ihr gespeichert werden. Oberste Priorität hat hier die Datensicherheit: Der Versicherte allein entscheidet darüber, wem er Zugriff auf seine Daten gewährt.

Auf den folgenden Seiten liefern wir Ihnen einen Überblick über die Anwendungen der eGK, die schrittweise eingeführt werden sollen.